Die Dämmerung spinnt seltsame Wesen zwischen Licht und schwarz – Täuschung huscht hinter den Baum – aus den Augenwinkeln, wenn du dich wegdrehst, siehst du es – deutlich, so deutlich wie es sein kann zwischen Himmel und Erde. Lautlos. So schnell wird alles verwoben, dass keine Zeit mehr bleibt, zu realisieren, während schon das Herz schneller schlägt – etwas wie Angst blickt aus dem Dickicht…. Schneller laufen – schneller. hinein in die Verwirrung – das Geäst, Knacken, Flügelflattern, undefinierbares Gurgeln Grattern Graunen – ein Rauschen schwingt sich auf in den Nachthimmel – kein Weg vor den Füßen – sind nur noch Dornengewächse – modriges unter dem Farn. Es wird zu schnell dunkel – letzter Streif über den Bäumen – nicht ins Tannengehölz – es murmelt unter den tiefhängenden Ästen Dort schlafen sie. vorbeischleichen – Äste ragen – hochhinaus über den eben noch dagewesenen Blick ins Tal. Jetzt schwarz.


